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31.01.2019 - Sex kann vor Prostatakrebs schützen

Wissenschaftler der Havard T.H. Chan School of Public Health haben in einer großen Studie gezeigt, dass häufige Ejakulationen das Risiko senken können, an Prostatakrebs zu erkranken.

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Schwerpunkte

  • Vorsorge für Mann und Frau
  • Vasektomie
  • Prostatakrebs
  • Gutartige Erkrankungen der Prostata
  • Erektions-und Ejakulationsstörungen
  • Kinderurologie

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09.08.2015 - Priv.-Doz. Dr. Tobias Engl gibt Fernsehinterview

Nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Industrienationen sterben Männer deutlich früher als Frauen. In Deutschland hat ein Mann eine Lebenserwartung von ca. 74 Jahren und stirbt durchschnittlich sechs Jahre früher als eine Frau.

Eine der Ursachen für die höhere Sterblichkeit des männlichen Geschlechts ist das Vorsorgeverhalten. Männer betreiben keine Vorsorgemedizin sondern eine Reparaturmedizin. Der Durchschnittsmann geht zum Arzt, wenn er Beschwerden hat und nicht etwa zur Prävention der Erkrankung, die ihm später diese Beschwerden verursachen könnte. Während Frauen, nicht zuletzt durch die Antibabypille, mit Beginn der Adoleszenz zum Gynäkologen gehen, ist die Bereitschaft der Männer zu Vorsorgeuntersuchungen in der Vergangenheit sehr gering gewesen. So nehmen weniger als 20% der Männer die gesetzliche Krebsvorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr in Anspruch.

Das Prostatakarzinom ist inzwischen der häufigste bösartige Tumor des Mannes, so dass eine Früherkennung dieses Tumors durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung essentiell ist. Da das Prostatakarzinom die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache ist, führt die Früherkennung eines großen Kollektives in einem heilbaren Stadium auch zu einer höheren Lebenserwartung des Mannes.

Das Prostatakarzinom ist sicherlich ein wichtiger Aspekt der Männermedizin aber bei Weitem nicht der einzige. Männer ernähren sich in der Regel ungesünder als Frauen und verzehren fast 60% mehr Fleisch- und Wurstwaren. Darüberhinaus trinken Männer mehr Alkohol und jeder zweite Mann ist übergewichtig.

Ein weiterer zentraler Punkt in der Männermedizin ist das Thema Testosteron und Testosteronmangel des Mannes. In Studien konnte bei Männern ab dem 40. Lebensjahr eine Abnahme der Testosteronkonzentration von 0,5 – 2,0%/Jahr nachgewiesen werden. Ein Testosteronmangel ist jedoch nicht ein reines Lifestyleproblem sondern kann mit einer Reihe metabolischer Parameter und potentiell lebensbedrohlichen Erkrankungen assoziiert sein.

Unabhängig vom Testosteronmangel gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Herzkreislauferkrankungen und Erektionsstörungen.

Man könnte sagen: „Der Penis ist die Wünschelrute des Herzens“. Bei Patienten mit einer Verengung der Herzkranzgefäße ist eine Erektionsstörung dreimal so häufig wie bei gesunden Altersgenossen. In einer Gruppe von über 60-jährigen Patienten mit Herzkranzgefäßverengung bedeutet das, dass nahezu 100% der Patienten an eErektionsproblemen leiden.

Noch wichtiger ist die Rolle der Erektionsstörung als Frühwarnzeichen für ein Herzkreislauf-Ereignis wie ein Herzinfarktinfarkt. Bei Patienten mit einer Verengung der Herzkranzgefäße ist eine Erektionsstörung als Einzelsymptom bereits mit einer Vorlaufzeit von etwa zwei Jahren vor einem Herzinfarkt vorhanden.

Die höhere Sterblichkeit der Männer hat zahlreiche Gründe, von denen viele in die Zuständigkeit von Urologen und Andrologen fallen. Wir möchten den Männern als kompetenter und verständnisvoller Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

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